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Exit Readiness Assessment

Vorbereitet entscheiden, bevor der Prozess beginnt.

Ein Unternehmensverkauf beginnt nicht mit der Käuferansprache. Er beginnt mit der Frage, wie gut Unternehmen und Inhaber auf das vorbereitet sind, was danach folgt.

Das Exit Readiness Assessment zeigt, wie professionelle Käufer Ihr Unternehmen heute einordnen würden, welche persönlichen und wirtschaftlichen Ziele für Sie zählen und welche Themen vor einem möglichen Verkaufs- oder Beteiligungsprozess geklärt werden sollten.

Für Inhaber von IT-Systemhäusern, Managed Service Providern und IT-Dienstleistern im DACH-Raum – besonders häufig mit etwa 20 bis 200 Mitarbeitenden.

01 — Wann sinnvoll

Wenn ein Verkauf konkret wird, aber der nächste Schritt noch nicht feststeht.

Manche Unternehmer planen einen Verkauf in den kommenden Jahren. Andere wurden unerwartet von einem Käufer angesprochen. Wieder andere wissen, dass sich Eigentum oder Beteiligung verändern sollen, möchten aber zunächst verstehen, was das für Unternehmen, Mitarbeitende und die eigene Rolle bedeutet.

  1. 01Ein Unternehmensverkauf wird grundsätzlich oder konkret geprüft.
  2. 02Ein Käufer oder Investor hat bereits Kontakt aufgenommen.
  3. 03Ein Verkauf soll in den nächsten ein bis drei Jahren vorbereitet werden.
  4. 04Es besteht Unsicherheit über Unternehmenswert, Käufergruppen oder Prozessreife.
  5. 05Abhängigkeiten sollen vor einer Käuferansprache reduziert werden.
  6. 06Persönliche Ziele und wirtschaftliche Erwartungen passen noch nicht zusammen.
  7. 07Es soll geklärt werden, ob jetzt ein Prozess beginnen sollte oder zunächst Vorbereitung sinnvoller ist.
  8. 08Eine Nachfolgesituation ist eng mit Verkauf oder Beteiligung verbunden.

02 — Kernfrage

Wie vorbereitet sind Unternehmen und Inhaber wirklich?

Die entscheidende Frage ist nicht nur, ob ein Unternehmen verkäuflich ist. Entscheidend ist, wie belastbar seine wirtschaftliche Qualität, Organisation, Führung und Dokumentation aus Käuferperspektive wirken – und ob der Inhaber weiß, welche Ziele, Grenzen und Konsequenzen den Prozess bestimmen sollen.

Das Assessment verbindet deshalb zwei Perspektiven.

Das Unternehmen

  • wirtschaftliche Qualität
  • Kunden- und Umsatzstruktur
  • Management und Organisation
  • Prozesse und Skalierbarkeit
  • Portfolio und Marktposition
  • Risiken und Abhängigkeiten
  • Vorbereitung auf einen Transaktionsprozess

Der Inhaber

  • persönliche Ziele
  • gewünschter Zeithorizont
  • Rolle nach einer Transaktion
  • nicht verhandelbare Bedingungen
  • Kaufpreisvorstellungen
  • Bereitschaft für Übergang und Veränderung

03 — Leitfragen

Welche Fragen danach klarer sein sollten.

  • 01Wie würde ein professioneller Käufer das Unternehmen heute einordnen?
  • 02Welche Stärken tragen einen späteren Prozess?
  • 03Welche Risiken oder Abhängigkeiten werden Käufer kritisch prüfen?
  • 04Welche Themen beeinflussen Wert, Struktur oder Umsetzbarkeit?
  • 05Welche Käufergruppen könnten grundsätzlich passen?
  • 06Welche konkreten Käuferkandidaten könnten strategisch relevant sein?
  • 07Welche persönlichen Bedingungen müssen vor einer Marktansprache geklärt sein?
  • 08Welche Maßnahmen sind kurzfristig sinnvoll?
  • 09Welche strukturellen Verbesserungen benötigen mehr Zeit?
  • 10Ist ein Prozess bereits sinnvoll – oder wäre bewusstes Warten die bessere Entscheidung?

04 — Ablauf

Ein klar abgegrenzter Prozess über vier bis acht Wochen.

Phase 01

Verstehen und vorbereiten

Zu Beginn werden die relevanten Unterlagen strukturiert angefordert und Ihre persönliche Situation durch einen Vorab-Fragebogen erfasst. Covestio analysiert Unternehmen, wirtschaftliche Entwicklung, Kundenstruktur, Organisation, Management, Portfolio und bestehende Abhängigkeiten.

Typische Grundlagen

  • Jahresabschlüsse, BWA und Planung
  • Kunden- und Umsatzstruktur
  • Mitarbeiter- und Organisationsübersicht
  • Vertrags- und Gesellschaftsunterlagen
  • Leistungsportfolio und wiederkehrende Umsätze
  • Prozesse, Systeme und Steuerungsinformationen
  • persönliche Ziele, Zeithorizont und Erwartungen

Phase 02

Persönlicher Ganztages-Workshop vor Ort

Der Workshop findet in der Regel im Unternehmen statt. So lassen sich nicht nur Unterlagen und Kennzahlen einordnen, sondern auch Organisation, Arbeitsweise und unternehmerischer Kontext besser verstehen.

Im Fokus

  • persönliche Ziele und Bedingungen
  • Stärken und Risiken des Unternehmens
  • Inhaberabhängigkeit und Managementstruktur
  • wirtschaftliche Qualität
  • Marktposition und Käuferlogik
  • Vorbereitung auf einen möglichen Prozess
  • Prioritäten für die nächsten Schritte

Phase 03

Report und Ergebnisgespräch

Covestio erstellt einen eigenständig nutzbaren Exit Readiness Report und stellt die Ergebnisse persönlich vor. Befunde, Prioritäten und mögliche nächste Wege werden gemeinsam eingeordnet.

05 — Bewertungsdimensionen

Ein strukturiertes Bild statt eines isolierten Scores.

Die Bewertung schafft Struktur. Entscheidend sind nicht die Punkte allein, sondern die Befunde und ihre Konsequenzen.

01

Finanzielle Qualität

  • Umsatz- und Ergebnisentwicklung
  • EBITDA-Qualität und Normalisierungen
  • wiederkehrende Umsätze
  • Planbarkeit
  • Reporting
  • wirtschaftliche Sondereffekte

02

Recht und strukturelle Grundlagen

  • Gesellschaftsstruktur
  • Vertragslage
  • Compliance
  • Datenschutz
  • Lizenzen und geistiges Eigentum
  • mögliche Deal-Risiken

03

Management und Organisation

  • Inhaberabhängigkeit
  • zweite Führungsebene
  • Verantwortlichkeiten
  • operative Selbstständigkeit
  • Nachfolgefähigkeit

04

Kundenbasis

  • Kundenkonzentration
  • Vertragsqualität
  • Churn und Bindung
  • Branchenstruktur
  • persönliche Kundenabhängigkeiten

05

Portfolio und Marktposition

  • Managed-Service-Reife
  • wiederkehrende Erlöse
  • Differenzierung
  • Standardisierung
  • strategischer Käufer-Fit

06

Prozesse und Technologie

  • PSA-, RMM- und ITSM-Systeme
  • Dokumentation
  • Standardisierung
  • Security
  • operative Skalierbarkeit
  • Schlüsselpersonenrisiken

07

Team und Arbeitgeberstruktur

  • Mitarbeiterbindung
  • Schlüsselpersonen
  • Fluktuation
  • Führungsfähigkeit
  • Kultur- und Übergangsrisiken

08

Vorbereitung auf den Transaktionsprozess

  • Qualität der Unterlagen
  • Datenraumfähigkeit
  • Management-Reporting
  • persönliche Exit-Bereitschaft
  • Klarheit über Ziele und Bedingungen
  • organisatorische Belastbarkeit

06 — Ergebnis

Ein Arbeitsdokument, das unabhängig nutzbar bleibt.

Der Exit Readiness Report verdichtet die Analyse in eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Er ist so aufgebaut, dass er auch dann nutzbar bleibt, wenn kein unmittelbarer Verkaufsprozess beginnt.

01

Gesamtbeurteilung

Eine verdichtete Einschätzung von Stärken, Risiken und aktuellem Vorbereitungsbedarf.

02

Unternehmensprofil aus Käuferperspektive

Eine Einordnung, wie professionelle Käufer Qualität, Abhängigkeiten und Zukunftsfähigkeit betrachten könnten.

03

Bewertung der acht Dimensionen

Nachvollziehbare Befunde mit Begründung und Priorität.

04

Käufer- und Optionsbild

Eine erste Einordnung relevanter Käufergruppen und – soweit auf Basis der Analyse sinnvoll – konkreter potenzieller Käuferkandidaten. Die Auswahl zeigt, wer strategisch passen könnte, welche Logik hinter einem möglichen Interesse steht und welche Transaktionswege realistisch erscheinen.

05

Priorisierter Maßnahmenplan

Konkrete Themen, geordnet nach Relevanz, Zeitbedarf und Wirkung.

06

Indikative Wert- und Markteinordnung

Eine wirtschaftliche Orientierung auf Basis der normalisierten Ertragskraft, der Unternehmensqualität, möglicher Käuferprofile, relevanter Vergleichswerte und der aktuellen Marktsituation.

07

Empfehlung zum weiteren Vorgehen

Eine klare Einordnung, ob Vorbereitung, bewusstes Warten oder der Start eines Verkaufsprozesses sinnvoll erscheint.

07 — Käufer- und Optionsbild

Wer könnte passen – und warum?

Das Assessment ordnet relevante Käufergruppen ein und kann, soweit die Analyse dies sinnvoll zulässt, bereits konkrete potenzielle Käuferkandidaten benennen. Entscheidend ist nicht nur, wer grundsätzlich kaufen könnte, sondern welche strategische Logik, Eigentümerstruktur und zukünftige Rolle zum Unternehmen und zu den Zielen des Inhabers passen könnten.

Abgrenzung

Das Käufer- und Optionsbild ist eine erste qualifizierte Marktbetrachtung. Eine vollständige Longlist, vertrauliche Ansprache und ein strukturierter Käuferprozess sind nicht Bestandteil des Assessments.

08 — Wert- und Markteinordnung

Eine wirtschaftliche Orientierung – keine Kaufpreisgarantie.

Die indikative Wert- und Markteinordnung berücksichtigt die normalisierte Ertragskraft, die Qualität des Geschäftsmodells, wiederkehrende Umsätze, Risiken und Abhängigkeiten, mögliche Käuferprofile, relevante Vergleichswerte und die aktuelle Marktsituation.

Abgrenzung

Sie ersetzt keine formelle Unternehmensbewertung und stellt keine Kaufpreisgarantie dar.

09 — Unabhängigkeit

Das Ergebnis gehört dem Unternehmer.

Das Assessment ist kein vorgeschalteter Verkaufsprozess und verpflichtet nicht zu einem späteren M&A-Mandat.

Mögliche nächste Wege

  • mit Covestio weiterarbeiten
  • ausgewählte Maßnahmen selbst umsetzen
  • weitere Spezialisten einbinden
  • bewusst warten
  • einen anderen Berater wählen
  • einen Verkaufsprozess beginnen
  • sich gegen einen Verkauf entscheiden

Gute Beratung muss eine Entscheidung ermöglichen – nicht vorwegnehmen.

10 — Zusammenarbeit

Persönlich geführt. Im Team umgesetzt.

Simon Berger führt das Assessment persönlich und bleibt der zentrale Ansprechpartner. Unterstützt wird er durch das Covestio-Team mit komplementärer Erfahrung in M&A, Unternehmensanalyse und Transaktionsumsetzung.

Ergänzende Expertise

Wo rechtliche, steuerliche, finanzielle oder weitere Spezialfragen relevant werden, arbeitet Covestio mit Ihren bestehenden Beratern zusammen oder empfiehlt geeignete Experten aus dem eigenen Netzwerk.

11 — Warum Covestio

Unternehmer- und Käuferperspektive aus eigener Verantwortung.

Simon Berger hat selbst ein IT-Unternehmen gegründet, über mehr als zwei Jahrzehnte geführt und 2023 in die accompio-Gruppe eingebracht. Anschließend verantwortete er als Group-Geschäftsführer und Group-COO Akquisitionen und operative Integrationen auf Käuferseite.

Diese Erfahrung prägt das Assessment: nicht als abstrakte Checkliste, sondern als Verbindung von Unternehmerzielen, operativer Realität und professioneller Käuferlogik.

12 — Umfang und Honorar

Klarer Umfang. Verbindliches Festhonorar.

Vom Start bis zum Ergebnisgespräch dauert das Assessment typischerweise vier bis acht Wochen.

Umfang und Festhonorar werden nach einem vertraulichen Vorgespräch verbindlich vereinbart. Maßgeblich sind insbesondere Unternehmensgröße, Datenlage, Gesellschafterstruktur und Komplexität.

Ihr Aufwand

Der aktive Aufwand für den Unternehmer bleibt begrenzt: Bereitstellung der Unterlagen, ein vorbereitender Fragebogen und ein gemeinsamer Ganztages-Workshop vor Ort.

13 — Abgrenzung

Klare Grenzen schaffen Klarheit über den Wert.

Das Exit Readiness Assessment ist:

  • keine formelle Unternehmensbewertung nach IDW S 1
  • keine Legal oder Tax Due Diligence
  • keine Wirtschaftsprüfung
  • keine Verkaufsgarantie
  • kein bereits erteiltes M&A-Mandat
  • keine automatisierte Selbstauskunft
  • keine allgemeine Strategieberatung ohne konkreten Exit-Bezug

14 — Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen.

Nein. Der Verkauf sollte eine konkrete Option sein, muss aber noch nicht beschlossen sein. Das Assessment kann ausdrücklich zu dem Ergebnis führen, zunächst andere Maßnahmen umzusetzen oder bewusst zu warten.

Verwandte Betrachtung

Die grundsätzliche Richtung ist noch offen?

Wenn zunächst Klarheit über Ziele, Optionen und die richtige Richtung geschaffen werden soll, ist das Decision Readiness Assessment der geeignete Ausgangspunkt.

Zum Decision Readiness Assessment

15 — Nächster Schritt

Bevor ein Prozess beginnt, sollte klar sein, was er erreichen soll.

In einem vertraulichen Gespräch klären wir, ob das Exit Readiness Assessment für Ihre Situation der richtige nächste Schritt ist.

Direkt an Simon Berger

s.berger@covestio.com

Vertraulich behandelt. Keine Weitergabe. Kein automatisiertes Nachfassen.